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Häufig gestellte Fragen

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Wieviel Yoga- , Meditationserfahrung sollte ich mitbringen, um zu einer Klasse zu gehen?

Du kannst dich an den Bezeichnungen „alle Level oder Level 2“ orientieren. Wenn du neu zu Yoga oder Meditation bist, empfehle ich dir zuerst zu einer „alle Level“ Klasse zu kommen. Am besten ist jedoch der Wochenend-Workshop, da wir dort Schritt für Schritt die einzelnen Grundposition aus dem Yoga durchgehen. Auch wenn du noch nie Yoga oder Meditation probiert hast, komm gerne vorbei.

Muss ich flexibel oder sportlich sein, um zur Klasse oder zum Workshop zu kommen?

Nein, das musst du nicht. Vor allem bei der „alle Level“ Klasse und dem Wochenend-Workshop, bekommst du alle Positionen Stück für Stück erklärt und erhältst Optionen für Alternativübungen.

Was unterscheidet da.sein von anderen Yoga oder Meditations Studios?

Bei da.sein liegt der Fokus weniger auf den sportlichen oder spirituellen Aspekten von Yoga oder Meditation. Es geht darum dich dabei zu unterstützen mit Stress- oder Angstthemen langfristig und nachhaltig zu arbeiten. Die Beziehung zu deinem Körper und Verstand ohne Bewertung herzustellen, damit du emotional im Gleichgewicht sein kannst.

Körper und Verstand

Wie weiß ich ob ich ein Angst-, Stressthema, Depression oder vielleicht Burnout habe?

Leidet du unter dauerhafter, erhöhter Anspannung, unter innerem oder äußerem Getriebensein? Fühlen Sie sich überfordert? Zeigen sich bei dir Hektik, Planlosigkeit und ein Verlust von Überblick? Sind Konzentration und Gedächtnis beeinträchtigt? Dann hast du wahrscheinlich ein Stressproblem.

Symptome einer Angststörung hingegen wären: Engegefühl, das Empfinden, tief durchatmen zu müssen, Herzklopfen, Schweißausbrüche sowie negative Gedanken oder Phantasien, die Bedrohungen zum Inhalt haben.

Eine Depression zeigt sich durch Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Gefühle von Sinnlosigkeit und Hoffnungslosigkeit in Verbindung mit der Unfähigkeit, sich in der gewohnten Weise über schöne Dinge zu freuen.

Wenn Du glaubst, dass Beschwerden dieser Art in erster Linie eine berufliche Überforderung zur Ursache haben, dann kann man auch von einem Burnout-Syndrom sprechen.

All diese Beschwerden sind behandelbar und rückbildungsfähig.“

– Dr. med. Dietmar Hansch

Warum fühle ich mich unglücklich, obwohl ich eigentlich alles habe?

Die Yoga Philosophie sieht die Hauptquellen von Glück und Lebenszufriedenheit tatsächlich in unserem Inneren. Der Zeitgeist unserer westlichen Wohlstandsgesellschaften suggeriert uns jedoch seit Jahrzehnten das Gegenteil. Täglich zeigt uns die Werbung, dass wir diese oder jene Konsumgüter unbedingt für unser Glück brauchen. Doch das ist falsch.

An materielle Güter gewöhnt man sich schnell und dann benötigt man mehr oder Neues. Es beginnt eine Spirale die kein Ende hat. Und es entsteht Abhängigkeit die zur übermäßigen Anpassung zwingt, wobei man Gefahr läuft, sich am Ende selbst zu verlieren.

Die moderne Glücksforschung zeigt, dass wahre und langanhaltende Lebenszufriedenheit zu etwa 80% aus inneren Quellen stammt und nur zu 20% von äußeren Umständen abhängt.

Kann ich meine Gefühle überhaupt beeinflussen?

Tiere reagieren ausschließlich reflexartig auf Reize. Wir Menschen hingegen sind dazu in der Lage, unsere Sichtweisen und Interpretationen zu wählen. Wir haben die Fähigkeit, eine bewusste Entscheidungen zu treffen, bevor wir reagieren. Dies ist nicht einfach und erfordert viel Übung, aber es ermöglicht uns Einfluss auf unsere Gefühle zu nehmen. Unser Gehirn ist sehr lern- und anpassungsfähig.

Was sind Gedanken?

„Zunächst einmal sind Gedanken nur flüchtige neuronale Blinkmuster, und sonst gar nichts. Manchmal treffen sie die Realität einigermaßen, oft aber auch nicht. Einige von ihnen sind hilfreich, viele aber auch nicht.“

– Dr. med. Dietmar Hansch

Unsere Sinnesorgane nehmen hauptsächlich die überlebenswichtigen Eckdaten auf. Unser Gehirn kreiert daraus unsere Wirklichkeit. Diese Realität ist jedoch subjektiv. Es gibt somit gar keine objektiven Wahrheiten, sondern nur persönliche Interpretationen.

Mentale Gesundheit hat viel damit zu tun, verschiedene mögliche Sichtweisen zulassen zu können. Wenn wir Abstand zu unseren eigenen Gedanken herstellen können, identifizieren wir uns nicht mit unserer subjektiven Wirklichkeit. Dies bildet einen zentralen Aspekt mentaler Gesundheit und innerer Freiheit.

Atem, Meditation und Yoga

Wofür sind Atemübungen gut?

in Stresssituationen verfallen wir in die sogenannte “Kampf – oder Fluchtreaktion”. Dabei werden alle nichtlebenswichtigen Funktionen im Körper zurückgefahren, wie Verdauung oder Regeneration. Dies bedeutet, dass unsere natürlichen Kreisläufe unterbrochen werden und bei chronischem Stress aus der Balance gebracht werden. Durch gezielte Atemübungen sind wir ist in der Lage, selbstständig aus der Stressreaktion in einen Zustand der Entspannung zurückzukehren

Warum machen wir Yogaübungen?

Emotionen werden nicht nur im Geist, sondern auch im Körper gespeichert. Die Klassen sind darauf fokussiert, vor allem verspannte Bereiche wie Rücken, Schultern, Brust und Hüften zu mobilisieren, da sich diese Bereiche besonders bei emotionalem Stress verkrampfen. Indem wir bestimmte Yogaübungen ausführen, trainieren wir außerdem bewusst wahrzunehmen, was in unserem Körper passiert. So können wir Warnsignale unseres Körpers frühzeitig erkennen.

Was ist das Ziel von Meditation?

Indem wir den Körper zur Ruhe kommen lassen und in Meditation still sitzen, kommt auch unser mentales Bewusstsein zur Ruhe. So sind wir in der Lage die Dinge klarer zu sehen. Wir trainieren unseren Verstand dafür im Alltag nicht automatisch mit der gewohnten Stressreaktion zu antworten. Wir sind von der Evolution dazu entwickelt das Negative zu priorisieren, um Gefahren zu erkennen und zu Überleben. Unser Emotionszentrum im  Gehirn unterscheidet nicht, ob etwas in unseren Gedanken oder in Realität passiert, die Stressreaktion ist die gleiche. Darum wollen wir lernen, vor allem ungewollte & negative Gedanken zu erkennen und loszulassen.